Am Samstag gibt der SC MERAN beim Aufsteiger NONANTOLA seine Visitenkarte ab. Die Gäste haben am letzten Wochenende äußerst unglücklich das Provinzderby gegen Bozen verloren, Wiedergutmachung ist also angesagt.
Mit der Leistung vom letzten Samstag haben die Meraner gezeigt, dass sie auch gegen Spitzenmannschaften mithalten können. Beim heutigen Gegner bietet sich die einmalige Chance, diese Fähigkeiten in Auswärtspunkte umzumünzen, denn bisher gab’s für PRANTNER & Co. in der Fremde überhaupt nichts zu holen. Mit der aktuellen Tabelle vor Augen spricht alles für einen Meraner Sieg, doch die Gastgeber werden Alles daran setzen, erstmals drei Punkte einzufahren. Bei zwei Unentschieden zu Hause (Cologne und Romagna) liegt der Aufsteiger abgeschlagen auf Platz 12, vier Punkte trennen die Norditaliener schon vom Lokalrivalen Castenaso. Die bisherigen Leistungen blieben nicht ohne Folgen, Anfang der Woche musste Trainer ZAFFERI seinen Platz räumen, für ihn sitzt nunmehr der bisherige Co-Trainer PARIDE auf der Bank. Ob dies die Chancen des SCM erhöht bleibt fraglich, in jedem Fall ist diese Partie für die Gastgeber vermutlich die letzte Chance, vom Tabellenende wegzukommen. Doch auch der SCM INDATA riskiert, bei einer Niederlage weiter abzurutschen, denn nur drei Punkte trennen Meran von einem direkten Abstiegsplatz. Für Spannung ist somit auf beiden Seiten gesorgt, so wie auch in den weiteren Partien am neunten Hinrundenspieltag. Das Spiel des Abends findet diesmal in in Bozen statt, der SVV (19 Punkte) empfängt Spitzenreiter Triest (21 Punkte) und kann mit einem Sieg die Hafenstädter in der Tabelle überholen. In den anderen Begegnungen trifft Cologne auf Pressano, Ancona empfängt als Tabellendritter das Team von Romagna Imola, Mezzocorona erwartet Capua und Noci dürfte zu Hause gegen Aufsteiger Castenaso keine Probleme haben. Die Begegnung Meran : Nonantola wird erst um 20 Uhr angepfiffen, Schiedsrichter sind die Herren BISACCIA und PIFFANELLI.
Meran tritt mit folgender Mannshaftsaufstellung an: PFATTNER, BERTI, GUFLER, GERSTGRASSER, POPOV, LANG, CHRISTANELL, BONINSEGNA, PRANTNER, PICHLER, TARTAROTTI, FREY, NÄGELE, Trainer Vlado BRZIC.
Im Bild: Aufbauspieler Hannes LANG
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